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fünf Glasflaschen mit bunten Flüssigkeiten gefüllt

Alkohol

Wenn Sie Ihren Alkoholkonsum als belastend erleben und etwas verändern möchten, bieten wir Ihnen in unseren drei Ambulatorien in Wien konkrete Unterstützung an. Ein Team aus Ärzt_innen, Psycholog_innen, Sozialarbeiter_innen und Psychotherapeut_innen arbeitet gemeinsam mit Ihnen an der Verbesserung Ihrer individuellen Situation.

Der erste konkrete Schritt ist ein Termin im Regionalen Kompetenzzentrum, den Sie vereinbaren.

Nach einer Abklärung dort ist eine Zuweisung in einen unserer Standorte möglich und das für Sie kostenfreie Angebot im Dialog kann starten.

Regionales Kompetenzzentrum
Gumpendorferstraße 157
1060 Wien

+43 1 4000 53640
kompetenzzentrum@suchthilfe.at 

Wie läuft die Betreuung bei uns ab?

Im Rahmen der psychosozialen Betreuung  haben Sie die Möglichkeit, über Ihre Themen zu sprechen, Ziele zu formulieren und diese mit Unterstützung Ihrer Betreuer_in zu verfolgen. Hierfür nehmen Sie regelmäßige Termine, die Sie individuell mit Ihrer Betreuer_in vereinbaren, wahr. 

Bei Bedarf gibt es die Möglichkeit, seine/ihre Themen in einer Gruppe zu bearbeiten. Wir bieten an den einzelnen Standorten unterschiedliche Gruppenangebote an.

Bei Alkoholabhängigkeit wird ein individuell abgestimmter Therapieplan mit den Patient_innen erstellt. Aufgrund unserer Tradition, Betroffene dort abzuholen, wo sie sich gerade befinden – im gesamten Spektrum zwischen Abstinenzorientierung bis zur Konsumbegleitung – bieten wir ein breit gefächertes Spektrum an Angeboten vom ambulanten Alkoholentzug bis zur Trinkmengenreduktion. 

Bei der Trinkmengenreduktion reduzieren Klient_innen, die Tagesmenge Alkohol und/oder auch die Zeiten, zu denen sie trinken. Psychosoziale Begleitung und medizinische Behandlung können dabei unterstützen.

Beim ambulanten Alkoholentzug wird Abstinenz angestrebt. Der Entzug wird von uns psychosozial und medizinisch begleitet.

Die Gruppen für Menschen mit einem problematischen Alkoholkonsum oder einer Alkoholabhängigkeit bieten die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen rund um das Thema Alkohol auszutauschen. In angenehmer Atmosphäre können Sie Bewusstheit über die eigene Problemlage schaffen und Strategien im Umgang mit Alkohol entwickeln. Unter anderem werden Themen wie Psychoedukation, Rückfallprophylaxe, Selbstfürsorge, Tagesstruktur und soziale Beziehungen behandelt. Sie erfahren Unterstützung in der Formulierung und im Erreichen Ihrer individuellen Ziele.

Wenn Sie bei uns in Betreuung sind, bieten wir Ihnen maßgeschneiderte Unterstützung an

Videodolmetsch

Mittels Videokamera und Bildschirm ist ein Dolmetscher oder eine Dolmetscherin live zugeschaltet und kann das Gespräch in die jeweilige Mutter- bzw. Vatersprache übersetzen.

Akupunktur

Im Rahmen der Suchtbehandlung wird Akupunktur zur Linderung von Entzugssymptomen sowie als Unterstützung, um einen exzessiven Substanzkonsum wieder in den Griff zu bekommen, eingesetzt.

Rechtsberatung

Bei Fragen zu rechtlichen Angelegenheiten können Sie sich an unseren Juristen wenden, der einmal pro Woche Sprechstunden anbietet.

Schuldnerberatung

Bei Fragen zum Thema Schulden bieten Ihnen unsere Schuldnerberater_innen in einem persönlichen Gespräch Unterstützung an.

Zukunftsrat 

Im Zukunftsrat werden Familienmitglieder und/oder andere relevante Personen aus dem Umfeld zur Problemlösung mit einbezogen.

FAQ - Häufige Fragen

Die Behandlung ist für Personen, die in Wien gemeldet sind, kostenfrei.

Alkohol ist in Österreich im Alltag sehr präsent. Daher ist es oft schwierig einzuschätzen , ob das eigene Trinkverhalten noch maßvoll oder doch schon problematisch ist. Ein Selbstcheck kann Ihnen dabei helfen, das eigene Trinkverhalten selbstständig einzuordnen. Bitte folgen Sie diesem Link: https://www.dialogwoche-alkohol.at/selbsttest/

Suchtprävention und Früherkennung

Angebote für Betriebe, soziale Organisationen und Schulen

Sucht und Beschäftigung

Angebote zu Arbeit und Beschäftigung, Standfest BBE

News #Alkohol

Rauchen, der Dialog und der Kurier

Mit dem Rauchen aufzuhören beschäftigt viele Menschen im Laufe des Lebens. Haben doch zB. 2018 laut Gesundheit Österreich (GÖG 2022, Tabak‐ und Nikotinkonsum: Zahlen und Fakten) 570.000 Menschen in Österreich erfolglos versucht aufzuhören.