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Illegale Substanzen

Sie konsumieren Heroin (oder andere Opiate), Kokain, Cannabis, Ecstasy & Co oder andere illegale Substanzen und möchten an Ihrem Konsum etwas verändern? Dann bieten wir Ihnen in unseren drei Ambulatorien in Wien konkrete Unterstützung an.

Rufen Sie direkt in einem unserer Standorte an und vereinbaren Sie einen Termin

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Wie läuft die Betreuung bei uns ab?

Im Rahmen der psychosozialen Betreuung  haben Sie die Möglichkeit, über Ihre Themen zu sprechen, Ziele zu formulieren und diese mit Unterstützung Ihrer Betreuer_in zu verfolgen. Hierfür nehmen Sie regelmäßige Termine, die Sie individuell mit Ihrer Betreuer_in vereinbaren, wahr. 

Bei Bedarf gibt es die Möglichkeit, Ihre Themen in einer Gruppe zu bearbeiten. Wir bieten an den einzelnen Standorten unterschiedliche Gruppenangebote an.

Unterschiedlicher Substanzkonsum erfordert individuelle medizinische Behandlungsangebote. Ist bei Abhängigkeit von unterschiedlichen Substanzen ohne oder neben der Opioidsubstitutionsbehandlung ein völliger Verzicht auf andere Substanzen nicht erreichbar, sind Dosisreduktion der anderen Substanzen und die Verbesserung der Kontrolle über deren Konsum wichtige Ziele. Dabei ist auch die kontrollierte Verschreibung zusätzlicher Arzneimittel ein adäquates Mittel. Dies kann insbesondere im Umgang mit dem verbreiteten und besonders risikobehafteten Benzodiazepinkonsum eine erfolgreiche Strategie darstellen.

Bei Opioidabhängigkeit kann eine gezielte, individuell abgestimmte Ersatzmedikation auf unterschiedlichen Ebenen helfen, mit unseren Ärzt_innen wird in Beratungsgesprächen abgeklärt, ob und welche Form der Substitutionsbehandlung gewählt wird. Als Substitutionsmittel kommen alle zugelassenen Medikamente in Frage, die Substitutionstherapie wird mit einer psychosozialen Betreuung kombiniert. Die Substitutionstherapie ist eine eher langfristige Behandlungsform und zeitlich unbegrenzt und stellt die Basis für die gesundheitliche und soziale Reintegration dar.

Aktuell wird die Behandlung mit Substitutionsmedikamenten immer häufiger als "Opiat-Antagonisten-Behandlung" bezeichnet.

Individuelle Angebote - Wir haben eigens zugeschnittene Angebote

Für Frauen:

damit Frauen die Möglichkeit haben, in einem geschützten Raum über ihre Themen reden können. Die “Frauensache” findet jeden Donnerstag von 10-12 Uhr im Standort Modecenterstraße statt.

Für Mütter:

wöchentliche geleitete Mutter-Kind-Gruppe, um Mütter mit einem Suchtproblem im Umgang mit ihrem Neugeborenen bzw. Kleinkind zu unterstützen.

Für Schwangere:

um schwangere Frauen mit einer Abhängigkeit vor allem medizinisch gut zur Geburt zu begleiten. 

Für Personen mit einem Kokainkonsum:

da es vor allem hier ein anonymes und niederschwelliges Angebot benötigt. “Beyond the Line” findet jeden Dienstag von 17:30-18:30 Uhr am Standort Individuelle Suchthilfe Nord statt.

Wenn Sie bei uns in Betreuung sind, bieten wir Ihnen maßgeschneiderte Unterstützung an

Videodolmetsch

Mittels Videokamera und Bildschirm ist ein Dolmetscher oder eine Dolmetscherin live zugeschaltet und kann das Gespräch in die jeweilige Mutter- bzw. Vatersprache übersetzen

Akupunktur

Im Rahmen der Suchtbehandlung wird Akupunktur zur Linderung von Entzugssymptomen sowie als Unterstützung, um einen exzessiven Substanzkonsum wieder in den Griff zu bekommen, eingesetzt.

Rechtsberatung

Bei Fragen zu rechtlichen Angelegenheiten können Sie sich an unseren Juristen wenden, der einmal pro Woche Sprechstunden anbietet.

Schuldenberatung

Bei Fragen zum Thema Schulden bieten Ihnen unsere Schuldnerberater_innen in einem persönlichen Gespräch Unterstützung an.

Zukunftsrat 

Im Zukunftsrat werden Familienmitglieder und/oder andere relevante Personen aus dem Umfeld zur Problemlösung mit einbezogen.

FAQ - Häufige Fragen

Die Behandlung ist für Personen, die in Wien gemeldet sind, kostenfrei. Die Finanzierng wird von der Sucht- und Drogenkoordination der Stadt Wien übernommen.  Der dafür notwendige Antrag auf Kostenübernahme wird zu Beginn der Betreuung mit Ihnen erstellt.

Bitte bringen Sie Ihren Ausweis, Meldezettel und die e-card mit.

Nicht unbedingt, denn wir arbeiten akzeptanzorientiert. 

Unser Angebot richtet sich an Personen, die in Wien gemeldet sind bzw. an Personen mit einer gerichtlichen Auflage.

Suchtprävention und Früherkennung

Angebote für Betriebe, soziale Organisationen und Schulen

Sucht und Beschäftigung

Angebote zu Arbeit und Beschäftigung, Standfest BBE

News

Rauchen, der Dialog und der Kurier

Mit dem Rauchen aufzuhören beschäftigt viele Menschen im Laufe des Lebens. Haben doch zB. 2018 laut Gesundheit Österreich (GÖG 2022, Tabak‐ und Nikotinkonsum: Zahlen und Fakten) 570.000 Menschen in Österreich erfolglos versucht aufzuhören.

Frühlingsakademie & friends

Wow, das war vielleicht eine spannende Woche. 

Vom 22. bis 26. April 2024 fand die diesjährige erweiterte, bereits traditionelle Frühlingsakademie statt. Erweitert, weil der Dialog 45 Jahre alt geworden ist. Und weil wir das Gefühl haben, dass es so viel Interessantes zu berichten gibt, womit wir 14 Workshops und 3 Vorträge anbieten konnten.

Dialog Jugendstandort auf ATV

Die Probleme der Jugendlichen wiederspiegeln nicht selten die gesellschaftlichen Entwicklungen. Gerade in Folge der Pandemie und der aktuellen Verunsicherung bei Erwachsenen durch Krieg, Inflation, Klimakrise usw., nehmen Jugendliche diese Unsicherheit selbst auch immer intensiver wahr.

Führt Armut in die Sucht?

Sucht wird oft mit Armut in Verbindung gebracht. Vor allem aus der Populärkultur kennen wir die Darstellung einer suchtkranken Person, die aus ärmlichen, zerrütteten Verhältnissen kommt...

Ein Beitrag zum Thema Armut und Sucht mit Ursula Zeisel